(H)ausgedruckt

Eine Flüchtlingsunterkunft muss einfachen zu bauen, kostengünstig, funktionell und am besten aus regionalen Materialien hergestellt werden. Ansätze gibt es viele aber keines ist so innovativ wie ein 3D gedrucktes Dorf.

Die in Italien ansässige Firma WASP hat sich dem 3D Druck verschrieben. Angefangen mit keramischen Mischungen um bis zu 1m hohe Skulpturen zu drucken, werden seit 2014 ganze Häuser gedruckt.

Durch den niedrigen Stromverbrauch des 3D-Druckers ist es möglich auch in Ländern zu drucken, die über keine geregelte Stromversorgung verfügen.

Die Stromversorgung funktioniert mittels Sonnenkollektoren die von drei Personen innerhalb einer Stunde aufgebaut werden können.

Durch regional verwendete Ressourcen, nämlich Dreck und Stroh ist das Haus nicht nur energiesparend sondern auch ökologisch reizvoll. 

Auch andere Unternehmen sind mit der Entwicklung des 3D gedruckten Hauses beschäftigt. Momentan können zwar schnell und kostengünstig, dafür aber auch nur wenige m2 große und einstöckige Häuser gebaut werden. 

Ob es also irgendwann einen 3D Boom im Baugewerbe gibt, bleibt abzuwarten.